Was ältere Menschen über 60 wirklich brauchen – nicht das Marketing-Blabla, sondern die wissenschaftliche Wahrheit. Mit Wechselwirkungshinweisen für Medikamente.
Ab 60 verändert sich vieles: Die Vitamin-B12-Resorption nimmt ab (weniger Magensäure), die Vitamin-D-Synthese in der Haut sinkt, die Muskelmasse (Sarkopenie) nimmt ab, das Immunsystem schwächt sich ab. Supplements können diese altersbedingten Lücken schließen.
Ab 50 nimmt B12-Resorption stark ab. Mangel: Demenz-ähnliche Symptome, Neuropathie. 1000 µg/Tag sublingual (unter der Zunge) für beste Resorption.
→ Zum B12 GuideHautproduktion sinkt um 70% mit dem Alter. Knochen-, Immunsystem-, Herzschutz. Mindestens 2000–4000 IE täglich.
→ Zum GuideOsteoporose-Prävention, besonders bei Frauen nach Menopause. K2 leitet Calcium in Knochen, nicht in Arterien.
→ Zum GuideHerzschutz, Entzündungshemmung, Gehirnschutz. Im Alter besonders wichtig. 1–3 g EPA+DHA täglich.
→ Zum GuideAb 60: CoQ10-Spiegel sinken drastisch. Herzenergie, Mitochondrien-Funktion. Ab 60 Ubiquinol-Form bevorzugen.
→ Zum GuideGegen Sarkopenie (Muskelschwund). 5 g/Tag erhält Muskelmasse und Kraft im Alter. Auch für Gehirn vorteilhaft.
→ Zum GuideHerzrhythmus, Schlaf, Muskelkrämpfe, Blutdruck. Senioren oft mangelhaft. Glycinat-Form bevorzugen.
→ Zum GuideAntioxidans, Immunsystem, Schilddrüse. Im Alter sinkende Spiegel. Deutschland = Mangelgebiet.
→ Zum Guide| Supplement | Warum nicht (für Senioren) |
|---|---|
| Eisen (ohne Diagnose) | Im Alter häufiger Eisenüberladung – nur bei nachgewiesenem Mangel |
| Vitamin A hochdosiert | Erhöhtes Osteoporose-Risiko bei Überdosierung im Alter |
| Beta-Carotin (Raucher) | Erhöhtes Lungenkrebsrisiko nachgewiesen |
| Hochdosierte Antioxidanzien | Können in hohen Dosen paradoxerweise schaden (Oxidationsstress-Schutz ist komplex) |